Das Denken fällt schwer.
Selbst einfache Aufgaben erscheinen plötzlich fast unlösbar.
Prüfungsangst & Lernstress
Dein Kind hat gelernt, und in der Arbeit ist alles weg? Das ist Stress im Gehirn. Drei erste Schritte, die schon heute helfen, stehen gleich hier unten.
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Drei Hilfen für heute
Oft hilft es schon, zu verstehen, dass bei Prüfungsangst das Notfallprogramm des Gehirns anspringt. Dein Kind kann in diesem Moment nicht einfach anders reagieren. Umso wichtiger ist deine Haltung: Bleib in Verbindung und vermittle deinem Kind: Du bist gut so, wie du bist, ganz unabhängig von deinen Noten.
Übt gemeinsam eine tiefe und ruhige Bauchatmung. Achtet dabei darauf, dass die Ausatmung etwas länger dauert als die Einatmung: Das unterstützt die Beruhigung des Nervensystems. Am besten übt ihr regelmäßig in entspannten Momenten, damit dein Kind die Atemübung auch in einer Prüfungssituation abrufen kann.
Eine kleine Reorientierungsübung kann helfen, Abstand zur Stresssituation zu gewinnen und dadurch wieder in die Handlungsfähigkeit zu kommen. Dabei richtet dein Kind seine Aufmerksamkeit bewusst auf die Umgebung: drei Dinge, die es sehen kann, drei Geräusche, die es hört, und drei Dinge, die es körperlich spüren kann.
Reicht das bei euch nicht? Dann schauen wir uns gemeinsam an, was dein Kind braucht.
Was im Kopf passiert
Das ist ein automatischer Vorgang, kein bewusstes Verhalten. Solange der Alarm läuft, kann das Gehirn nicht gut lernen, egal wie sehr sich dein Kind anstrengt.
Selbst einfache Aufgaben erscheinen plötzlich fast unlösbar.
Dein Kind verliert den Faden und kann sich kaum noch fokussieren.
Das Gelernte ist blockiert und fällt deinem Kind erst danach wieder ein.
Mehr Druck und noch mehr Üben helfen deshalb nicht. Was hilft, ist Sicherheit.
„Früher hatte ich oft Panik, wenn ich im Unterricht sprechen musste oder wenn Prüfungen anstanden. Im Coaching habe ich gelernt, besser mit diesen Ängsten umzugehen und ruhig zu bleiben.“
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Kostenloses StartgesprächDie Begleitung ist pädagogisch fundiert und wird von mir als erfahrener Förderschullehrerin durchgeführt. Sie ersetzt keine Therapie. Wenn die Angst den Alltag deines Kindes stark beeinträchtigt, ist es sinnvoll, zusätzlich mit eurer Kinderarztpraxis zu sprechen.
Wer euch begleitet
Seit über 20 Jahren begleite ich Kinder als Förderschullehrerin, in Deutschland und der Schweiz, von Klasse 1 bis 10. Heute verbinde ich Lerncoaching mit Heil- und Traumapädagogik.
Mein Ziel ist, dass Kinder die Fähigkeiten lernen, die in der Schule oft vorausgesetzt, aber selten vermittelt werden: Umgang mit Stress, Konzentration, Lernorganisation und den eigenen Gefühlen. So erleben sie: „Ich kann das schaffen, aus eigener Kraft.“
Fragen und Antworten
Eine gewisse Aufregung vor Klassenarbeiten und Prüfungen ist normal. Wenn die Angst jedoch das Lernen blockiert, dein Kind regelmäßig von Blackouts berichtet oder bereits Tage vorher stark belastet ist, kann es sinnvoll sein, sich Unterstützung zu suchen. Dann bin ich gerne für euch da und wir schauen gemeinsam, was dein Kind braucht.
Ja, auch bei Schulangst kann die Begleitung helfen. Denn häufig ist dabei dasselbe Stress- und Notfallprogramm des Gehirns aktiv wie bei Prüfungsangst. Gemeinsam schauen wir, was die Angst auslöst und wie dein Kind wieder mehr Sicherheit entwickeln kann. Wenn die Schulangst bereits zu ausgeprägter Schulvermeidung führt, sollte zusätzlich geprüft werden, welche psychologische oder schulische Unterstützung notwendig ist.
Wenn die Angst den Alltag bestimmt, dein Kind körperlich stark belastet ist oder sich zurückzieht. Sprich dann auch mit eurer Kinderarztpraxis.
Ja. Ich bin als EMDR-Coach ausgebildet und nutze Elemente dieser Methode auch in meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dabei kann bilaterale Stimulation helfen, belastende Gefühle zu verarbeiten und die emotionale Anspannung im Zusammenhang mit Prüfungen zu reduzieren. Welche Methoden zum Einsatz kommen, entscheide ich individuell und gemeinsam mit Eltern und Kind.
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